Buxtehuder SV 1 – HSG Elbvororte 1 27:28
Man muss auch mal Glück haben

Für den Fuhrpark der HSG 1 hieß es am Samstag: Endlich mal den Rußpartikelfilter durchpusten. Es ging zur Auswärtsfahrt des Jahres in das schöne Buxtehude. Schlanke 35km Anfahrt und Anpfiff um 20:30 – muss man mögen.

Das Warmrumpeln - 20 Minuten vor Anpfiff:
Während es bei den Gastgebern so aussah, als wäre der halbe Ort zum Warmlaufen dabei, rumpelten sich auf unserer Hallenseite 5 HSG-Spieler in Form. Erst 10 Minuten vor Anpfiff hatten wir überhaupt eine spielfähige Truppe auf dem Feld.

Time-Out - 15 Spielminute – 6 Tore Rückstand
Die miese Vorbereitung hatte sich erwartungsgemäß gerächt. In der ersten Viertelstunde bekamen wir weder Dampf in die Abwehr, noch Konsequenz in die Abschlüsse. 11:5 für die Hausherren. Time-Out der HSG. Schütteln und wach werden.

Halbzeit - 16:13 – Geht da noch was?
Den Rückstand halbiert, aber noch immer kein gutes Spiel der HSG. Besonders die Abwehr weiter das Sorgenkind. Trotz Verbesserung konnten die quirligen Buxtehuder immer wieder durchbrechen. Immerhin war jedem klar, an welcher Stellschraube wir drehen musste. Also rauf auf die Platte und unseren dritten Tabellenplatz verteidigen.

Der Ausgleich - 47 Spielminute
Wir liefen dem Rückstand noch eine Weile hinterher. Nach und nach konnten wir aber ein paar Prozent mehr in die Abwehraktionen legen und spielten uns heran. Daniel, noch immer mit lädiertem Oberschenkel und noch nicht ganz zurück bei alter Usain-Geschwindigkeit, hatte seine Torjägerqualitäten entdeckt und netzte dann auch zum 22:22.

Das Buxtehuder Karma – 60 Minute – Direkter Freiwurf
Buxtehude legte vor, wir glichen aus. Erst in der 56 Minute die erste HSG-Führung überhaupt, die postwendend durch die Gastgeber ausgeglichen wurde. Unentschieden auch bei der Schlusssirene, aber noch ein direkter Freiwurf für die HSG.

Kommen wir zum Buxtehuder-Karma dieser Saison. Die spielstarken Gastgeber agierten bisher unglücklich. Ob Barmstedt (Tabellenführer), Ellerbek ( Zweiter) oder Esingen (Vierter), Buxtehude verlor alle Spiele mit nur einem Tor und sollte auch an diesem Tag kein Glück haben. Der direkte Freiwurf traf den Arm eines Abwehrspielers, wurde abgefälscht und fand mit geschätzten 3 Reststundenkilometern den Weg ins Tor. 27:28 und mit echtem HSG-Dusel Tabellenplatz 3 gehalten.

Was es sonst noch gab:

„HHHHH SSSS GGG“ schallte es um 21:45 von der Buxtehuder Tribüne. Mega Support von unserem mitgereisten Fan-Duo

Der rote Karton: In der 58 Minute erwischte es Mark. Der gesprungene Block in den abschließenden LA ging in die Hose – besser gesagt in den Arm und zog die Disqualifikation nach sich.

Leo bärenstark: Während der kleine Harmsen-Bruder vorne 3 machte, rührte Leo hinten Beton. Als Abwehrspezalist eingewechselt holte er mehrere Bälle und stellte eine Wand gegen den Halben der Buxtehuder - War wichtig

Pre-Weihnachtsfeier-Game: Vor der anstehen, besinnlichen Handballweihnachtsfeier am kommenden Samstag steht noch das Spiel gegen Niendorf im Fokus.
Halle Wedel, Bergstraße 18:30
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Im Schlussspurt
HSG Elbvororte 1 vs. FC St. Pauli 3 30:24

Süllberg gegen Hamburger Berg oder Pfeffersäcke gegen Silbersäcke. Für das Spiel gegen die sympathische Kieztruppe fallen einem immer haufenweise stereotyper Überschriften ein. Für die Headline reichen sie nicht, sind aber plakativ genug für die Einleitung.

Der FC St. Pauli hatte einen soliden Saisonstart hingelegt und klebte, mit nur 5 Minuspunkten, dicht an unseren Fersen. Wir wollten den Schwung des Pokalspiels mitnehmen und uns erneut auf eine laufstarke Abwehr konzentrieren – was nur mittelmäßig klappte. Wir starteten mit 1:3. Weder die Kreisanspiele, noch die Abläufe der Gäste konnten wir konsequent unterbinden und es folgte ein offener Schlagabtausch. In den ersten 30 Minuten konnte sich keine Mannschaft nennenswert absetzen und es ging, völlig leistungsgerecht, mit 12:13 in die Kabine.

Die zweite Hälfte lief lange wie die Erste. Enge Kiste bis zur 50ten Minute. Crunchtime in Blankenese. Malte und Nici im Gegenstoß, Jan aus der zweiten Reihe und die HSG setzte sich ab, 26:23. Die Gäste jetzt mit taktischen Notsignalen: Torwart raus, siebter Feldspieler rein und die Deckung offensiv ausgerichtet. Glücklicherweise standen wir die letzten Minuten stabil in der Abwehr und hatten vorne meistens die notwendige Ruhe.
Die HSG gewinnt das fünfte Ligaspiel in Serie mit 30:24.
Die Differenz von 6 Toren täuscht allerdings über eine knappe und ausgeglichene Partie hinweg.

Ein besonderer Dank geht natürlich wieder in Richtung Tribüne. Danke für die Unterstützung und die sachdienlichen Hinweise an Spieler, die trotz siebtem Feldspieler den Gegenstoß ausliefen, „Das Tor ist leer“;)

Ps. Rechercheauftrag: Wann war die letzte Niederlage der HSG in Blankenese?
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